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Ich war froh, dass ich bei der vornehmen Dame das preiswerte Zimmer gefunden hatte. Das Studentenwohnheim platze aus den Nähten, und nach Privatzimmern konnte man in dem kleinen Universitätsstädtchen lange suchen.
Was nun? Den Sohn der Vermieterin hatte ich mit ziemlich groben Worten aus meinem Zimmer gescheucht. Er hatte wohl mein Kommen überhört. Mir verschlug es die Sprache. Der Beutel mit meiner schmutzigen Wäsche lag ausgebreitet auf dem Tisch und der Knabe, immerhin schon um die dreißig, vergrub seine Nase in einen meiner schönsten Slips.
Tagelang rang ich mit mir. Nein, ich wollte deshalb einfach nicht ausziehen. Sein Versprechen hatte ich schließlich, dass sich so etwas nicht wiederholen würde.
Vierzehn Tage mussten vergangen sein. Mit ein paar Büchern in der Hand steuerte ich der Hollywoodschaukel zu. Zu spät! Er saß bereits in einer Ecke, ebenfalls mit einem Buch in er Hand. Ich hätte als Gänschen dagestanden, wäre ich sofort umgedreht.
Als ich saß, erhielt ich einen ziemlich langen Privatvortrag über das Stoffgebiet, das er auf dem Titel eines meiner Bücher erhascht hatte. Wir sprachen lange wie normale Menschen miteinander. Dann kam es. Umständlich entschuldigte er sich noch einmal für sein Vergehen an meiner Wäsche und bedankte sich für mein Schweigen der Mutter gegenüber.
Nein, heiß war der Urlaub zunächst nicht. Im Gegenteil!
Du fliegst Ende Oktober nach Ägypten, willst Sonne, Wärme, rechnest um diese Zeit höchstens mit einer Regenhusche. Und dann: saukalt, ungeheizte Zimmer, viel zu dünne Sachen dabei und die leichten Sommerdecken in den Hotelbetten!
So geschehen 1995.
Mir war sogar schon zu kühl, den im Flieger begonnen Flirt mit
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